Die EKSG hat sich auf den Weg begeben, allen aktuellen und zukünftigen Mitgliedern einen möglichst barrierefreien Zugang zu den Vereinseinrichtungen sowie dem Wassersport zu ermöglichen.
In einem ersten Schritt ist der Treppenlift angeschafft worden. Mit ihm können auf den Rollstuhl oder Rollator angewiesene Menschen sowie die, die aus Alters- oder anderen Gründen „schlecht zu Fuß“ sind, die obere Etage unseres Clubhauses problemlos erreichen und dort an den sportlichen oder geselligen Vereinsveranstaltungen teilnehmen oder einfach nur die schöne Aussicht von unserer Terrasse genießen.
Nun hat sich auch im Kanubereich etwas getan. Seit dem 21. Juni 2026 sind wir stolze Besitzer einer barrierefreien Ein- und Ausstiegsanlage. Sie ermöglicht es, im Boot aufzustehen und mit einem Schritt ans Ufer zu gelangen. Genauso geht es beim Einstieg. Ein Schritt vom Ufer ins Boot, hinsetzen und die Fahrt kann beginnen. In beiden Fällen stabilisiert die Anlage und verhindert ein Kippen oder gar Kentern des Bootes.
Am Wochenende vom 19. – 21. Juni 2026 realisierte Lukas Lamberti vom Kanuverband NRW, unterstützt von Keri Schmitz und einigen EKSGlern unter der Leitung unserer Kanuwartin Charlott ein Unikat für uns, wie es in dieser Form nur bei den allerwenigsten Kanuvereinen zu finden sein wird.
Lukas und Keri hatten eine solche Anlage und weitere Adaptionen für Menschen mit physischen Einschränkungen auf der Bezirksversammlung des Kanubezirks 8 (Ruhr/Wupper) im November 2025 sowie auf der Düsseldorfer Boot im Januar 2026 vorgestellt. Charlott fuhr sofort darauf ab und stellte den Kontakt her. Auf einem Treffen am 24. April in unserem Clubhaus wurden die Pläne konkretisiert und der Fertigungstermin festgelegt.
Alles begann mit einer Menge an Einzelteilen.
Kaum vorstellbar, dass aus einer solchen Röhrensammlung etwas anderes entstehen könnte als ein Abflusssystem.
Irgendwann zeichneten sich aber erste, vielsagende Konturen ab.

Dafür musste exakt gesägt und ausgeschäumt werden.

Das Resultat wurde zu Wasser gelassen …

… und kann seitdem benutzt werden.


Zum besseren Aussteigen an Land und um die Optik des Ausstiegs zu erhöhen, wurden noch Fallschutzmatten zurechtgeschnitten und an der Mauer angebracht.



Alle Vereinsmitglieder sind aufgerufen und herzlich eingeladen, diese Vorrichtung ausgiebig zu testen!
Die Benutzung des alten Ein-/Ausstiegs ist nach wie vor möglich,
Hier ist das ganze Projekt noch einmal in Fotos:






















